SolaX T-BAT Hochvoltspeicher
T-BAT-SYS-HV-S2.5 · T-BAT-SYS-HV-S3.6 · T-BAT H 5.8 V3
Ein Speicher verschiebt Strom in der Zeit: Was die Anlage mittags mehr erzeugt, als das Haus gerade braucht, steht am Abend und in der Nacht zur Verfügung. Ohne Speicher wandert dieser Überschuss ins Netz – und abends kauft man ihn zu einem Vielfachen des Einspeisetarifs zurück.
SolaX führt unter dem Namen T-BAT drei verschiedene Hochvolt-Familien. Alle drei sind modular: Man beginnt mit wenigen Modulen und stapelt später weitere dazu. Welche Familie und wie viele Module sinnvoll sind, hängt am Jahresverbrauch und daran, was später noch dazukommen soll – Wärmepumpe und Ladestation verändern das Bild deutlich.

Die Typen im Überblick
Angaben laut Herstellerdatenblatt, Stand Oktober 2026. Welcher Typ zu Ihrem Haus passt, entscheidet nicht die Tabelle, sondern die Auslegung – die machen wir vor dem Angebot.
Die drei T-BAT-Familien im Überblick
| Serie | Modulgröße | Module je System | Gesamtkapazität | Entladetiefe |
|---|---|---|---|---|
| T-BAT-SYS-HV-S2.5 | 2,5 kWh | 2 bis 13 | 5,1 – 33,2 kWh | 90 % |
| T-BAT-SYS-HV-S3.6 | 3,6 kWh | 2 bis 13 | 7,37 – 47,92 kWh | 90 % |
| T-BAT H 5.8 V3 | 5,8 kWh | bis 6 je Turm | bis 34,6 kWh je Turm | 95 % |
Bei der Serie T-BAT H 5.8 lassen sich an einem Wechselrichter mit zwei Batterieanschlüssen zwei Türme betreiben – zusammen bis zu 12 Module beziehungsweise 69,1 kWh.
Warum wir dieses Gerät verbauen
- Mitwachsend statt einmal festgelegtAlle drei Serien sind Stapelsysteme. Wer mit vier Modulen beginnt und zwei Jahre später ein Elektroauto anschafft, erweitert – statt den Speicher zu tauschen.
- LFP-ZellenLithium-Eisenphosphat kommt ohne Kobalt aus, ist thermisch deutlich stabiler als andere Lithium-Chemien und hält laut Hersteller über 6.000 Ladezyklen. Bei einem Zyklus pro Tag sind das rechnerisch über 16 Jahre.
- Garantie auf die Kapazität, nicht nur auf das GerätSolaX sichert zehn Jahre lang mindestens 70 % der Nennkapazität zu – beziehungsweise bis zu einem im Datenblatt festgelegten Energiedurchsatz, je nachdem, was zuerst eintritt.
- Beheizt für den WinterDie Module haben eine Heizfunktion und arbeiten bis −30 °C. Ein unbeheizter Technikraum oder eine Garage sind damit kein Ausschlussgrund.
Technische Daten
Alle T-BAT-Serien
- Zellchemie
- Lithium-Eisenphosphat (LFP)
- Zyklen
- über 6.000
- Garantie
- 10 Jahre · mindestens 70 % Restkapazität
- Kommunikation
- CAN 2.0 · RS485
T-BAT-SYS-HV-S2.5 und S3.6
- Spannungsbereich
- 90 – 750 V DC
- Lade-/Entladestrom
- max. 50 A (empfohlen 30 bzw. 35 A)
- Schutzart
- IP65
- Temperaturbereich
- −30 bis +53 °C mit Heizfunktion
- Modulmaße
- 510 × 152 × 365 mm · 30 bzw. 34 kg
- Sicherheit
- integrierte Aerosol-Löscheinrichtung (S3.6)
T-BAT H 5.8 V3
- Entladetiefe
- 95 %
- Strom
- 25 A dauerhaft · 35 A maximal
- Schutzart
- IP66
- Temperaturbereich
- −30 bis +55 °C mit Heizfunktion
- Aufstellung
- Wand oder Boden · innen und außen
- Modulmaße
- 474 × 715 × 150 mm · rund 60 kg
Woher die Zahlen kommen: ausschließlich aus den Produktseiten und Datenblättern von SolaX, Stand Oktober 2026. Die Angabe „3,3 – 100 kWh“ aus älteren Übersichten bezieht sich auf das gesamte SolaX-Speicherprogramm einschließlich Niedervolt-Serien. Für die hier gezeigten Hochvolt-Familien gelten die Werte aus der Tabelle. Zur Innen-/Außenaufstellung der Serien S2.5 und S3.6 macht der Hersteller keine Angabe. Änderungen durch den Hersteller bleiben vorbehalten – maßgeblich ist das Datenblatt, das dem Angebot beiliegt.
Häufige Fragen
Wie groß soll der Speicher sein?
Ein brauchbarer Ausgangspunkt für ein Einfamilienhaus ist etwa 1 kWh Speicher je 1.000 kWh Jahresverbrauch, begrenzt durch die Größe der PV-Anlage – ein Speicher, der nie voll wird, bringt nichts. Kommen Wärmepumpe oder Ladestation dazu, verschiebt sich das nach oben. In unserem Rechner können Sie Ihren Verbrauch eingeben und sehen die Auslegung für Ihren Fall.
Was passiert bei einem Stromausfall?
Der Speicher allein macht noch keine Notstromversorgung – die kommt vom Wechselrichter. In Verbindung mit einem Hybrid-Gerät der G4-Serie versorgt der Speicher bei Netzausfall den Notstromkreis weiter. Was daran hängt, legen wir bei der Planung gemeinsam fest.
Darf der Speicher nach draußen?
Für die Serie T-BAT H 5.8 gibt SolaX Innen- und Außenaufstellung ausdrücklich frei (IP66). Für die Serien S2.5 und S3.6 nennt das Datenblatt nur die Schutzart IP65, ohne Aussage zur Aufstellung – wir montieren diese Module daher im Innenraum, solange der Hersteller nichts anderes freigibt.
Wie lange hält so ein Speicher?
Die Zellen altern über Ladezyklen und über die Zeit. Über 6.000 Zyklen bedeutet bei typischer Nutzung weit über zehn Jahre. Danach ist der Speicher nicht kaputt, sondern hat weniger Kapazität – die Garantie sichert zehn Jahre lang mindestens 70 % der ursprünglichen Nennenergie zu.
Die übrigen Komponenten
Jedes Gerät funktioniert für sich. Zusammen ergeben sie ein System, das von einer Stelle aus gesteuert wird.
Welcher Typ zu Ihrem Haus passt, rechnen wir aus
Wir sehen uns Gebäude, Verbrauch und Anschluss an und legen die Anlage danach aus – nicht nach Katalogseite. Das Angebot kommt mit Festpreis und auf Wunsch mit Monatsrate.



