Ladestation

SolaX Smart EV Charger G2

X1-HAC-4 · X1-HAC-7 · X3-HAC-11 · X3-HAC-22

Eine Wallbox lädt schneller und sicherer als eine Haushaltssteckdose – das ist der offensichtliche Teil. Der interessantere Teil: Sie kann mit der Photovoltaikanlage reden. Dann lädt das Auto bevorzugt dann, wenn die Sonne mehr liefert, als das Haus gerade braucht, statt den Überschuss für wenige Cent ins Netz zu schicken.

Die Serie heißt beim Hersteller Smart EV Charger G2; „HAC“ ist der Typencode. Vier Varianten decken alles ab vom einphasigen Anschluss in der Garage bis zur dreiphasigen 22-kW-Box.

SolaX Smart EV Charger G2 – X1-HAC-4 · X1-HAC-7 · X3-HAC-11 · X3-HAC-22

Die Typen im Überblick

Angaben laut Herstellerdatenblatt, Stand Oktober 2026. Welcher Typ zu Ihrem Haus passt, entscheidet nicht die Tabelle, sondern die Auslegung – die machen wir vor dem Angebot.

Die vier Varianten

ModellNetzanschlussLadestromLadeleistung
X1-HAC-4230 V, einphasig6 – 20 A1,4 – 4,6 kW
X1-HAC-7230 V, einphasig6 – 32 A1,4 – 7,2 kW
X3-HAC-11400 V, ein- oder dreiphasig6 – 16 A1,4 – 11 kW
X3-HAC-22400 V, ein- oder dreiphasig6 – 32 A1,4 – 22 kW

Jede Variante gibt es wahlweise mit fest angeschlagenem Ladekabel (6,5 m) oder als Steckdose.

Warum wir dieses Gerät verbauen

  • Lädt mit dem, was übrig istDie Box bekommt vom Wechselrichter laufend mitgeteilt, wie viel Strom gerade übrig bleibt, und regelt den Ladestrom entsprechend nach. Statt Überschuss einzuspeisen, landet er im Auto.
  • Schaltet selbst zwischen ein und drei PhasenBei wenig Sonne lädt die Box einphasig weiter, statt abzubrechen; zieht die Erzeugung an, schaltet sie auf drei Phasen hoch. Das verlängert die nutzbare Ladezeit an bewölkten Tagen erheblich.
  • Fehlerstromschutz schon eingebaut30 mA AC und 6 mA DC sind im Gerät. Im Verteiler entfällt damit der sonst nötige, teure allstromsensitive FI-Schalter – das macht die Installation günstiger und schlanker.
  • Hausanschluss bleibt heilDas dynamische Lastmanagement drosselt die Ladeleistung, wenn im Haus gerade viel läuft. Backrohr, Wärmepumpe und Auto gleichzeitig lösen damit nicht die Hauptsicherung aus.

Technische Daten

Anschluss und Sicherheit

Stecker
Typ 2 nach IEC 62196
Fehlerstromschutz
integriert · 30 mA AC und 6 mA DC
Netzformen
TN · TT · IT
Schutzart
IP65 (Kabel) · IP54 (Steckdose)
Schlagfestigkeit
IK10 Gehäuse · IK08 Display
Temperaturbereich
−30 bis +50 °C · innen und außen

Steuerung und Anbindung

Verbindung
WLAN · Ethernet · 4G optional · 2 × RS485
Protokolle
OCPP 1.6j · Modbus TCP · Modbus RTU · Cloud-API
Freigabe
Plug & Charge · RFID · App
Solarladen
Überschussladen mit automatischer 1-/3-Phasen-Umschaltung
Lastmanagement
dynamisch, abhängig vom Hausanschluss

Bauform

Abmessungen
390 × 206 × 139 mm
Gewicht
3 kg (Steckdose) bis 6,5 kg (dreiphasig mit Kabel)
Kühlung
passiv, ohne Lüfter
Garantie
3 Jahre

Woher die Zahlen kommen: ausschließlich aus den Produktseiten und Datenblättern von SolaX, Stand Oktober 2026. Der Hersteller veröffentlicht keine benannte Lademodus-Matrix und keine Aussage zur Eichrechtskonformität. Wird die Box für Abrechnungszwecke genutzt – etwa im Dienstwagenfall – klären wir das vor der Bestellung ab. Änderungen durch den Hersteller bleiben vorbehalten – maßgeblich ist das Datenblatt, das dem Angebot beiliegt.

Häufige Fragen

11 oder 22 kW?

In Österreich sind 11 kW anmeldepflichtig, 22 kW genehmigungspflichtig beim Netzbetreiber. Und die meisten Serienfahrzeuge laden ohnehin nur mit 11 kW Wechselstrom – mehr bringt dann gar nichts. 22 kW lohnt sich vor allem, wenn zwei Fahrzeuge geladen werden oder ein Auto mit 22-kW-Bordlader im Haushalt ist.

Brauche ich dafür eine SolaX-Photovoltaikanlage?

Für das reine Laden nicht – die Box arbeitet als gewöhnliche Wallbox mit jedem Anschluss. Das Überschussladen und die gemeinsame Steuerung in einer App setzen allerdings voraus, dass die Box die Erzeugungs- und Verbrauchsdaten bekommt; im SolaX-System ist das ab Werk vorgesehen. Ob Ihre bestehende Anlage mitspielt, sehen wir uns vorab an.

Kabel oder Steckdose?

Fest angeschlagenes Kabel ist bequemer – aussteigen, einstecken, fertig – und mit IP65 besser geschützt. Die Steckdosen-Variante ist flexibler, wenn Fahrzeuge mit unterschiedlichen Kabeln geladen werden, und das Kabel liegt nicht im Wetter. Für den Hausgebrauch empfehlen wir in der Regel die Kabelvariante.

Kann ich mit Zugangskarte freigeben?

Ja. Die Box unterstützt RFID-Karten, Freigabe über die App und Plug & Charge, also Laden ohne jede Freigabe. Für ein Einfamilienhaus reicht meist Plug & Charge; wo mehrere Parteien dieselbe Box nutzen, ist RFID sinnvoller.

Die übrigen Komponenten

Jedes Gerät funktioniert für sich. Zusammen ergeben sie ein System, das von einer Stelle aus gesteuert wird.

Welcher Typ zu Ihrem Haus passt, rechnen wir aus

Wir sehen uns Gebäude, Verbrauch und Anschluss an und legen die Anlage danach aus – nicht nach Katalogseite. Das Angebot kommt mit Festpreis und auf Wunsch mit Monatsrate.